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Ge-Kristall

Kurzbeschreibung:

  • Einkristall / Polykristall
  • 0,005 Ω ∽ 50 Ω/cm spezifischer Widerstand
  • Oberflächenrauheit von 0,2 µm bis 0,4 µm
  • 99,999 %–99,9999 % hohe Reinheit
  • Brechungsindex 4,0052


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Modell Kristallstruktur Widerstand Größe Kristallorientierung Stückpreis
cz cz cz cz cz cz

Der Begriff „Ge-Kristall“ bezeichnet üblicherweise einen Kristall aus dem Element Germanium (Ge), einem Halbleitermaterial. Germanium wird aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften häufig in der Infrarotoptik und Photonik eingesetzt.

Hier einige wichtige Aspekte von Germaniumkristallen und ihren Anwendungen:

  1. Infrarotfenster und -linsenGermanium ist im Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums transparent, insbesondere im mittleren und langwelligen Infrarotbereich. Aufgrund dieser Eigenschaft eignet es sich zur Herstellung von Fenstern und Linsen für Wärmebildsysteme, Infrarotkameras und andere optische Geräte, die im Infrarotbereich arbeiten.
  2. DetektorenGermanium dient auch als Substrat für die Herstellung von Infrarotdetektoren wie Fotodioden und Fotoleitern. Diese Detektoren wandeln Infrarotstrahlung in ein elektrisches Signal um und ermöglichen so die Detektion und Messung von Infrarotlicht.
  3. SpektroskopieGermaniumkristalle werden in Infrarotspektroskopie-Instrumenten eingesetzt. Sie können als Strahlteiler, Prismen und Fenster verwendet werden, um Infrarotlicht für die chemische und Materialanalyse zu manipulieren und zu analysieren.
  4. LaseroptikGermanium kann in einigen Infrarotlasern, insbesondere solchen, die im mittleren Infrarotbereich arbeiten, als optisches Material eingesetzt werden. Es kann als Verstärkungsmedium oder als Komponente in Laserresonatoren verwendet werden.
  5. Weltraum und AstronomieGermaniumkristalle werden in Infrarotteleskopen und Weltraumobservatorien zur Untersuchung von Himmelsobjekten eingesetzt, die Infrarotstrahlung aussenden. Sie helfen Forschern, wertvolle Informationen über das Universum zu gewinnen, die im sichtbaren Licht nicht sichtbar sind.

Germaniumkristalle lassen sich mit verschiedenen Methoden züchten, beispielsweise mit dem Czochralski-Verfahren (CZ-Verfahren) oder dem Zonenschmelzverfahren (FZ-Verfahren). Bei diesen Verfahren wird Germanium kontrolliert geschmolzen und verfestigt, um Einkristalle mit spezifischen Eigenschaften zu erzeugen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Germanium zwar einzigartige Eigenschaften für die Infrarotoptik aufweist, seine Verwendung jedoch durch Faktoren wie Kosten, Verfügbarkeit und seinen im Vergleich zu anderen Infrarotmaterialien wie Zinkselenid (ZnSe) oder Zinksulfid (ZnS) relativ geringen Transmissionsbereich eingeschränkt ist. Die Materialwahl hängt von der jeweiligen Anwendung und den Anforderungen des optischen Systems ab.


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